Korrektur der Kurzsichtigkeit im Schlaf

In den USA, Großbritannien und Australien ist es längst bekannt: Bis zu einer Kurzsichtigkeit von -6,00 Dioptrien und einer geringen Hornhautverkrümmung von -1,00 Dioptrie kann die Hornhaut des Auges über Nacht mit Hilfe einer speziellen formstabilen Contactlinse so modelliert werden, dass tagsüber keine Sehhilfe mehr notwendig ist.

Freies Sehen den ganzen Tag
Orthokeratologie heißt diese Methode, die in Deutschland - und auch bei uns - seit 2002 erfolgreich angewendet wird.
Die speziell angepasste Contactlinse, die in der Nacht nicht spürbar ist, modelliert das Auge so, dass es für die Dauer von etwa 16 Stunden die entsprechende Brechkraft hat. Sie sehen ohne Brille oder Linse ihre Umwelt in dieser Zeit scharf. Der Vorteil an dieser Methode im Vergleich zur Laser-Operation ist, dass der Vorgang umkehrbar ist. Das heißt, wenn Sie einige Nächte keine Linsen tragen, ist der "alte" Zustand wieder hergestellt - ohne Risiko oder unabsehbare Spätfolgen.
Zudem können Sie sowohl mit den Speziallinsen als auch ohne diese Linsen scharf sehen. Das "Nebel-Sehen" ohne Sehhilfe gehört der Vergangenheit an.

Besonders geeignet ist diese Methode für Kurzsichtige, die im Beruf oder in der Freizeit körperlich aktiv sind. Orthokeratologie ist insbesondere ratsam für Menschen, die zu trockenen Augen neigen und ihre Contactlinsen bei der Arbeit vor dem Computer nach einiger Zeit spüren. Und natürlich für alle, die so unbeschwert sehen wollen wie vor ihrer Kurzsichtigkeit.

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